Einsame Helden Im Kampf Gegen Ungeziefer

Veröffentlicht auf 06/08/2020

Wer ein Eigenheim hat, kennt das. Alle paar Monate wartet eine neue Überraschung im Gebälk, dem Garten oder den Mauern. Meist handelt es sich um gebrochene Rohre, kaputte Leitungen oder Wasserschäden. Alles lästig und oft ganz schön kostspielig, aber das was diese Familie in Tennesse zu erzählen hat, ist doch ein anderes Kaliber. Beziehungsweise: Ganz schön viele. Also lesen Sie weiter!

Seltsame Geräusche

Es war ein schöner Spätsommertag, als der Familie beim Abendessen ein seltsames Geräusch auffiel. Als würde jemand, oder vielleicht etwas? von innen an der Küchenwand kratzen. Unheimlich, oder?

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Seltsame Geräusche

Lauschangriff

Weil sich die Eltern unsicher waren, was zu tun ist, schalteten sie schließlich einen Experten ein. Der Schädlingsspeziaist sollte nachgucken, ob sich vielleicht ein Tier in der Mauer versteckt hielt, das Hilfe brauchte. Auf der anderen Seite fürchteten sie, es könnte sich um eine Mäuse- oder Rattenplage handeln. Aber auch Eichhörnchen suchen manchmal in der Hauswand Zuflucht, wenn es kühler wird, um ihre Nester für den Winter zu bauen. Der Vater hatte die Wand zwar schon gründlich abgehört, aber so recht weiter kam er mit seinen Vermutungen dadurch nicht.

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Lauschangriff

Insektenbombe

Schließlich war es noch gar nicht so kalt in Tennessee. Und gleichzeitig nahmen die Geräusche nicht ab, wie man es erwarten würde, wenn sich ein Nager eingenistet hatte, sondern wurden immer lauter. Das war der Moment, in dem sie das erste Mal an Insekten dachten. Bevor sie den Experten zu Raten zog, suchte die Familie selbst nach Hilfe im Internet und beschloss erstmal eine selbstgemachte Insektenbombe zu basteln. Die Geräusche begannen an ihren Nerven zu sägen.

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Insektenbombe

Schwereres Geschütz

Aber Pustekuchen. Die Pestizide in der Bombe hatten null Wirkung. Immer noch hörten sie es hinter der Wand kratzen, brummen und surren. Die Familie entschied sich, professionelle Hilfe zu suchen, um den unwillkommenen Besuchern endgültig dern Garaus zu machen.

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Schwereres Geschütz

Der Profi

Nach einiger Recherche stießen sie im Netz auf den Schädlingsexperten David Glover. Er schien mit allen Wasser gewaschen und hatte noch jedes Schädlingsproblem schnell und sicher gelöst. Zudem war er als Profi auf alle Eventualitäten gewappnet. So ganz wohl war es den Eltern nämlich nicht dabei, selbst nachzugucken, was sich hinter den Ziegeln an der Küchenwand verbarg. Glover kam schnell und hatte wie erwartet ein ganzes Arsenal an Spezialgerät dabei.

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Der Profi

Die Öffnung

Der Profi beruhigte die Familie zugleich und erzählte, dass er es im Laufe seiner Karriere wirklich schon mit allem zu tun gehabt hatte. So schnell würde ihn nichts schocken. Aber da wusste er noch nicht, mit wem und was er es zu tun haben würde! Erstmal begann er die Außenwand zu inspizieren. Er war verwundert, sie schien ihm äußert solide, doch irgendwo musste doch eine Öffnung sein…Tatsächlich fand er schließlich eine Lücke zwischen dem Küchenfenster und Steinen.

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Die Öffnung

High Tech-Tools

Um nicht gleich die ganze Mauer auseinandernehmen zu müssen, benutzte David ein besonderes Werkzeug. Er wollte sich vom Ausmaß des Übels überzeugen und holte seine Infrarotkamera aus dem Auto. Damit kann man über die Wärme einen versteckten Raum visualisieren, beziehungsweise, was darin vorgeht. David war völlig überrascht: Der Ungeziefer-Herd in der Mauer war viel größer als angenommen, oder als es es je zuvor erlebt hatte!

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High Tech-Tools

Ausräuchern

Doch David arbeitet nicht nur mit High Tech-Werkzeug, sondern manchmal reichen auch ganz archaische Methoden. Er beschloss, die Tierchen erstmal mit Rauch zu behandeln…

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Ausräuchern

Betäubt

Dazu versprühte er allerdings auch noch einen Hauch natürliches lnsektenschutzmittel über die Ritzen. Schließlich wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, mit wem er es zu tun hatte. Weil er davon ausging, dass die Insekten durch den Rauch erstmal benommen sein würde, wagte er sich nun daran, das Loch zwischen den Ziegeln vorsichtig zu erweitern.

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Betäubt

Stein für Stein

Er musste nur den ersten Stein entfernen, um zu begreifen, was hinter der Wand auf ihn lauerte. Von wegen Ungeziefer! Es handelte sich um zwar surrende und summende, aber durchaus nützliche Honigbienen. Allerdings ein ganzer Stock davon. Schon als er die erste Wabe erspähte, war David klar, welches Ausmaß sich hinter der Küchenwand versteckte. Jede Menge Bienchen, und jede Menge Honig!

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Stein für Stein

Der Schwarm

David war klar, dass nun einiges an Arbeit auf ihn wartete. Mit so einem riesigen Stock hatte er es noch nie zu tun gehabt, und schon gar nicht so ordentlich versteckt in der Hauswand. Mit jedem Ziegel, den er entfernte, legte er ein Stück ihres scheinbar endlosen Königreichs frei. Während er arbeitete, begann er fieberhaft zu überlegen: Was sollte er mit den befreiten Bienen anfangen?

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Der Schwarm

Endlose Arbeit

Als er bereits fünf Reihen Ziegelsteine herausgebrochen hatte, begann er sich zu fragen, ob der Schwarm das ganze Haus besetzt hatte. Die Waben nahmen kein Ende. Ob er die ganze Außenwand freilegen musste? Natürlich trug er für die Arbeit bereits seinen Imkeranzug. Auch als Profi können einem soviele Bienen gefährlich werden. Die Familie hatte gut daran getan, sich Hilfe zu holen.

Endlose Arbeit

Endlose Arbeit

Eine einzige Honigwabe

Endlich hatte er den ganzen Stock freigelegt. Und wie befürchtet war das Reich der kleinen Untermieter riesig! Weit über die Ränder des Küchenfensters darüber hatten sie sich ausgebreitet. Vor David lag eine einzige, honiggefüllte Wabe. Es war die größte, die ihm je untergekommen war. In der Wand hatten sich die Bienen ungestört ausbreiten können. Und sie waren ziemlich fleißig gewesen.

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Eine einzige Honigwabe

Untermieter

Die Familie war entsetzt, als ihnen David einen Zwischenstand mitteilte. Sie hatten ihr Haus nicht nur mit ein paar, sondern mit Hunderten von unerwünschten Untermietern geteilt. Und wie lange flogen die Bienen wohl schon emsig ein und aus, bevor sie es überhaupt bemerkt hatten. Ein Glück, dass sie den Kindern nicht zu nahe gekommen waren. David, der sich den Bienenstock nun genauer ansah, bemerkte, dass er gleich 13 Königinnen beherbergte. Erkennbar an den großen Zellen. Alle waren mit einer jungfräulichen Bienenkönigin besetzt.

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Untermieter

Kreuzfeuer

Das bedeutet: Hätte die Familie ihn nicht schnell herbeigerufen, in ein paar Wochen bereits hätte sich das Volk verdoppeln können. Sobald Bienen ein sicheres Zuhause gefunden haben, haben sie nur eines im Sinn: Sich zu vermehren. Bei seiner Inspektion fielen David jedoch auch ein paar tote Bienen auf, die in der linken Ecke der Kolonie lagen. Scheinbar hatte die Insektenbombe der Familie doch ein paar Tiere erwischt.

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Kreuzfeuer

Verantwortungsbewusst

Allerdings sorgte sich David nicht allzu sehr um das Volk. Zwar mögen die Chemikalien ein paar Arbeiterinnen getötet haben, aber der Schwarm war einfach zu groß. Eine Erleichterung für David, natürlich waren die Bienen für die Familie ein Ärgernis und auch nicht ganz ungefährlich. Aber in Anbetracht des positiven Einflusses von Bienen auf unser Ökosystem und das weltweite Bienensterben, wollte David unbedingt eine nachhaltige Lösung für die Zukunft dieses Volks finden.

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Verantwortungsbewusst

Bienen im Rausch

Den meisten Bienen ging es gut, sie hatten die Insektenbombe überlebt und auch den Rauchangriff von David. Also begann er einen Plan auszuhecken, wie er das Volk umziehen konnte, und dabei allen Beteiligten gerecht werden. Aber erstmal musste er doch staunen, welches geometrische Kunstwerk die Bienchen da hinter dem Mauerwerk fabriziert hatten. Ein Teil des Stocks bestand aus den verrücktesten Biegungen, Brücken und Tunnels. Als ob die Bienen beim Bau unter Drogen gestanden seien, befand er später.

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Bienen im Rausch

Unerwartet freundlich

David wollte unbedingt einen Forscher dazu befragen, so einen kreativ angelegten Stock hatte er noch nie gesehen. Er fragte sich, was die eigentlich festgelegte Architektur des Stock beeinflusst hatte. Und warum gediehen sie gerade hier so außerordentlich gut, während alle Welt das Bienensterben beklagt? Das andere was ihm auffiel: Die Bienen reagierten gar nicht aggressiv auf den unerwarteten Einbrecher, der ihr Zuhause auseinandernahm. Statt sich gegen ihn zu verschwören, ließen sich einige sogar friedlich auf seiner Schulter nieder. Als ob sie spürten, dass David ihnen gar nicht an den Kragen wollte.

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Unerwartet freundlich

Neugierig

Die Bienen störten ihn also kaum bei der Arbeit und er konnte den Schwarm in Ruhe weiter freilegen. Nur die Arbeiterinnen, denen er gerade die Königin weggenommen hatte, schwirrten unruhig um das Wabenstück herum. Nachdem er endlich alle Waben aus der Hauswand entfernt hatte, lag noch einiges an Reinigungsarbeit vor dem Schädlingsbekämpfer. Ein paar tausend Honigbienen können ein ganz schönes Chaos veranstalten. Und das Abreißen der Ziegel hatte ebenfalls viel Dreck und Staub aufgewirbelt. Die Hausbesitzer konnten sich nun über Ruhe freuen, dafür klaffte in der Außenwand zur Küche ein gewaltiges Loch.

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Neugierig

In Sicherheit

David reinigte das Loch gewissenhaft, um sicherzugehen, dass keine ungebeteten Gäste übrig geblieben waren. Die Bienen verwahrte er in Sicherheit. Um die Reparatur der Wandwürde sich nun die Familie kümmern müssen.

 

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In Sicherheit

Nachzügler

Trotzdem wollte David auf Nummer Sicher gehen. Also stellte er eine Kiste ins Loch. Er erwartete, dass einige der fließigen Arbeiterinnen vielleicht gerade auf Pollenzug waren und später zurückkehren würden. Vielleicht hatten sie sich in der Aufregung auch erstmal versteckt. Mit der Kiste, würde es ein leichtes sein, sie später aus der Wand zu pflücken.

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Nachzügler

Fußtapsen

Als er schließlcih den letzten Wabenrest von der Wand gekratzt hatte, fiel ihm allerdings auf, dass die Bienen winzige Spuren hinterlassen hatten. Wie kleine Fußtappser sahen sie aus. Er zeigte das Gemälde der Familie und wusste, dass es allen in Erinnerung bleiben würde. Wer hört in seiner Küche denn schon Bienchen trappsen?

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Fußtapsen

Zukunft für die Bienen

Nachdem David den Bienenstock geborgen hatte, blieb nur noch eines: Er musste eine neue, sichere Heimat für die wertvollen Bestäuber finden. Schließlich hatte er die Idee, sie auf einige Imker in der Region zu verteilen. Auf diese Weise würden alle ein neues Volk finden, und die Imker freuten sich natürlich über den Zuwachs, ebenso wie das Ökosystem von Tennessee. Diese Bienchen würden weiterhin fleißig Blumen und Bäume bestäuben.

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Zukunft für die Bienen

Ode an die Biene

David nennt sich zwar Schädlingsbekämpfer, aber ihm ist es doch sehr wichtig, den Ruf der Biene zu retten. Auch wenn viele Menschen in ihrem Leben mal eine unangenehme Begegnung mit einem Bienenstachel gemacht haben: Heute wissen wir, wie unverzichtbar sie für unser Ökosystem sind. Und wie bedrohlich es für die Natur ist, dass die Bienen weltweit im Sterben begriffen sind. Aus diesem Grund sollten wir alle sanftmütig reagieren, wenn sich eine Biene in nsere Wohnung verirrt. Mit einer Zeitung lässt sie sich sicher aus dem fenster geleiten. Und sonst gilt: Professionelle Hilfe rufen.

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Ode an die Biene

Tödliche Gäste

Hat Sie die Geschichte von den ungebetenen surrenden Gästen überrascht? Nun ja, davon abgesehen, dass sie der Familie lästig waren, und ein ganzer Bienenschwarm nicht ungefährlich ist, das Erlebnis war nichts dagegen, was dieser Familie in Thailand passierte. Sie wurden ebenfalls von Untermietern heimgesucht. Aber in diesem Fall handelte es sich wirklich um hochgiftige Repitilien, mit denen niemand gern Haus und Heim teilen würde.

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Tödliche Gäste

Schwarze Schlange

Vielleicht liegt es an unserer Urangst, der Geschichte von Adam und Eva, dass Schlangen über so einen schlechten Ruf verfügen. Natürlich sind sie niczht von Natur aus böse, und längst nicht alle sind uns Menschen gefährlich. Doch einige Menschen ekeln sich einfach vor ihnen. Das leigt vielleicht an den starren Augen, der Zischelzunge oder ihrer kalten Haut. Alles in allem gilt: Panik ist unangebracht. In der Natur schön aufstampfen, das mögen sie nicht. Doch wenn sie Schlangen im Haus entdecken: Da bleibt nur der Profi! der kann bestimmen, ob es sich um einen gefährlichen Kaltblüter handelt und die Tiere entfernen, ohne dass dabei Jemand in Gefahr gerät. Dazu kommt, dass sich Schlangen ziemlich geschickt verstecken können. Ein Experte weiß, wo er suchen muss!

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Schwarze Schlange

Der Schlangenbändiger

Einer dieser Vollprofis ist Vern Lovic. Er hat nicht nur keine Angst vor den ungewöhnlichen Haustieren, er ist sogar ein richtiger Schlangenliebhaber. Seine große Leidenschaft ist es, die Tiere zu bändigen. Dabei hat er es im Laufe der Jahre schon mit allen möglichen Arten zu tun gehabt. Kleinen und großen Schlangen, harmlosen und extrem giftigen. Bei seiner Arbeit hat er auch herausgefunden, wo sich die Kriechtiere am liebsten verstecken. Zum Beispiel in Toiletten und Waschmaschinen. Ganz schön gruslige Vorstellung, oder? Wer also den Verdacht hegt, dass in seinem Haus etwas herumkriecht, der ruft am besten gleich einen Experten wie Vern an.

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Der Schlangenbändiger

Ein Notfall

Einer seiner extremsten Fälle spielte sich in diesem Haus in Thailand ab. Schon als er die Stimme am Telefon hörte, wurde ihm klar, dass es sich hier um einen Notfall handelte. Die Familie schien unter einer echten Plage zu leiden.

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Ein Notfall

Mit baren Händen

Anders als Bienenflüsterer David, hat Vern kein Arsenal an Spezialwerkzeugen im Gepäck. Schlangen bändigt man am besten mit einem guten Auge einer langen Metallzange, und einer schlichten Plastiktasche aus verstärktem Kunststoff. Mit der Zange versucht Vern den Kopf zu greifen, so dass ihn das Tier nicht mehr beißen kann, oder fliehen. Als er zu dieser thailänsichen familie gerufen wurde, sollte er jedoch sein blaues, oder besser schwarzes Wunder erleben.

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Mit baren Händen

Finstere Ecken

Er wusste, dass er die gefährlichen Tiere nicht gleich sehen würde, sondern das Haus, Ecke für Ecke, Winkel für Winkel durchkämmen musste. Anders würde sich die Familie nicht sicher fühlen können. Denn Schlangen verkriechen sich gern und geschickt an den unzugänglichsten Stellen. Das können Lüftungsschlitzen sein, Schuhen, Rohre, Schränke oder Schubladen. Wenn Vern zu Hilfe gerufen wird, arbeitet er einen ganzen Katalog an Orten ab, gleichzeitig verlässt er sich auf seinen Siebten Sinn. Der hat ihm schon oft zu einer Überraschung geführt, einem besonders verrückten Versteck oder Nistplatz. Vern begann also im Hauskorridor und durchsuchte jeden Winkel. Erst als er ganz sicher war, dass sich am Eingang keine Schlange herumtreibt, wagte er sich ins Badezimmer…

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Finstere Ecken

Unerwünschte Mitbewohner

Toilettenbecken gehören zu den Lieblinsgbiotopen von “Hausschlangen”. Und für die menschlichen Bewohner gibt es kaum eine schlimmere Vorstellung, als sich auf ein Schlangennest zu setzen. Tatsächlich hatte er kaum die Tür geöffnet, als er schon sah, wie eine dünne, schwarze Kreatur über die Wand schlängelte. Immerhin die Toillete schien “sauber”.Dochh das war nur der Anfang…

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Unerwünschte Mitbewohner

Handlungsbedarf

BeimAnblick der jungen Kobra wusste Vern zugleich, dass er es mit einem doppelten Problemzu tun hatte. Erstens: Junge Kobras sind nie allein unterwegs. Zweitens hatte er es hier mit der giftigsten Schlangenart Thailands zu tun: Der Monokelkobra. Schon ein einziger Biss kann zu einem schnellen udn sehr schmerzhaften Tod führen. Als Vern die Babyschlange erwischt und in die Tasche gepackt hatte, wusste er, dass seine Jagd durch Haus gerade erst angefangen hatte.

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Handlungsbedarf

Todesfälle

Vern, dem Schlangenliebhaber, liegt nichts ferner als Panik zu verbreiten. Doch er weiß genau, wenn er es mit einer giftigen Art zu tun hat. Obwohl es im Jahr in Thailan nur etwa ein Dutzend tödliche Zwischenfälle mit Schlangen gibt. Diese Kobra-Art ist eine echte Gefahr für Menschen. Schnell hatte Vern noch ein paar Gecshwister der ersten Schlange entdeckt und sicher in der durchsichtigen Plastiktasche versteckt. Aber Achtung, wenn es sie jetzt schon schüttelt bei diesem Anblick…

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Todesfälle

Der Kopf der Medusa

Der Schlangenbändiger fand ein guts Dutzend Kobras allein im Badezimmer. Mit ungläubigem Blick trat er in de Flur, was würde ihn in diesem Haus noch erwarten? Zweifelnd sah er nun seine Tasche an und fragte sich, ob sie ihm bei diesem Termin überhaupt ausreichen würde. Er war sich fast sicher, dass er noch in vielen Ecken auf sich kringelnde und aufbäumende Kobras stoßen würde. Und er sollte Recht behalten.

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Der Kopf der Medusa

Sorgfalt zählt

Das nächste Zimmer war unübersichtlich und vollgestellt. Ein Graus für einen Schlangenbändiger und ein Glück für die Kobras. Schritt fpür Schritt arbeitet sich Vern durch den Raum, immer in Habachtsstellung. Die Anzahl an Kobras imponierte selbst ihm, dem Schlangenfreund. Eine zu schnelle Bewegung würde heftiuge Folgen nach sich ziehen können. Schließlich trug er nur Shorts und leichte Schuhe.

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Sorgfalt zählt

Sie waren überall

Nicht nur weil Ver mit der Familie befreundet war, wollte er wirklich jede einzelne Schlange mitnehmen. Ihm war klar, wieviel Verantwortung bei diesem Auftrag auf seinen Schultern lag. Und die Kobras waren wirklich überall. Sie wickelten sich um Rohre, kauerten in Mülltonnen und ringelten sich um Kabel. Dass dieser Art eine schwarze Haut hat, half nicht gerade bei der Suche in finsteren Ecken.

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Sie waren überall

Gefahr im Schlaf

Ein Zimmer lag ihm besonders am Herzen. Das Schlafzimmer seines Freundes schien zunächst schlangenfei, aber nicht auszudenken, wenn sich unter dem Bett oder zwischen den Decken eine Kobra versteckte. Wie sollte die Familie hier zur Ruhe kommen. Vern unetrsuchte jeden Zentimeter und guckte hinter alle Möbel und in jede Schublade. Schließlich nahm er sich das Bett vor.

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Gefahr im Schlaf

Was für ein Alptraum!

Als er mit einem Ruck die Decke zurückzog, konnte er seinen Augen kaum trauen. Tatsächlich hatte sich ein ganzes Bündel der jungen Kobras auf der Matratze gemütlich gemacht. Sie schlängelten schnell zwischen Kissen und Decken davon. Und Vern befahl seinem Freund für die Nacht ein Hotelzimmer zu nehmen. Er wollte wirklich jedes einzelne Exemplar einfangen. Die Familie musste er nicht lange überreden.

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Was für ein Alptraum!

Schwanzspitze

Als er das Zimmer gerade verlassen wollte, entdeckte er im Augenwinkel ein schwarze Schwannzspitze. Eine der Kobras hatte die Gefahr gewittert und wollte sich eben noch unter der Tür davonmachen. Doch Vern erwischte sie im letzten Moment und packte sie zu ihren Geschwistern in die immer schwerere Tasche. Ein Glück, dass es sich um Jungtiere handelte, die sich recht schnell fangen ließen und noch nicht ganz so gewitzt waren. Jede Schlange, die Vern griff, verschwand sofort in seiner Tasche. Dort ging es inzischen schon ziemlich munter zu.

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Schwanzspitze

Schlangenplage

Zu diesem Zeitpunkt hatte Vern bereits über zwanzig Schlangen gesammelt. Und als er in den Korridor trat, wartete vor dem Badezimmer ein weiterer Kringelhaufen. Der Experte war verblüfft, mit solch einer Masse hatte er es bisher noch nie zu tun gehabt. Das war wirklich eine Schlangenplage. Was hatte die Tiere wohl ins Haus seines Freundes gelockt?

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Schlangenplage

Bauchgefühl

Seinem Bauchgefühl folgend wagte sich Vern ans Wohnzimmerregal. Hier gab es so viele Nischen und dunkle Verstecke, in denen sich die Kobras verstecken konnten. Mit einem schnellen Blick schätzte er die verdächtigen Orte ab und näherte sich ihnen vorsichtig, einem nach dem anderen. Er erwartete gut zwei weitere Dutzend Kobras…

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Bauchgefühl

Volle Tasche

Am verdächtigsten erschien ihm ein Paar hoher Gummistiefel, dunkel und eng, ein perfektes Schlangennest. Und tatsächlich fielen gleich mehrere Baby-Kobras aus dem Schaft heraus. Allmählich wurde es nun wirklich eng in der durchsichtigen Tasche. Jeder andere außer Vern hätte bei dem Anblick das Grausen bekommen. Doch der suchte, vollgepumpt mit Adrenalin, nach weiteren Jungtieren.Er musste die ganze Brut ausfindig machen, wenn sein Freund je wieder in dieses Haus zurückkehren wollte.

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Volle Tasche

56 Monokelkobras

Nach vielen angespannten Stunden verließ Vern, der Schlangenflüsterer, schließlich das Haus seines Freund. In seiner Tasche zählte er später 56 hochgiftige junge Monokelkobras. Alle hatte er mühsam in den Winkeln des Hauses ausfindig gemacht und eingefangen. Die Familie kann nun wieder beruhigt schlafen, aber es dauerte doch eine Weile, bis sie sich in ihrem Zuhause wieder unbeschwert bewegen konnte. Vern konnte seine Ausbeute selbst nicht fasseb. Glücklicherweise hat er die verrückte Schlangenjagd damals auf Video festgehalten und sie später auf seinem YouTube-Kanal Thailand Living veröffentlicht. Aber Achtung, das ist keine leichte Kost.

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56 Monokelkobras